Großer Kraftwerkhersteller setzt auf LOHC (Liquid Organic Hydrogen Carrier) – Framatome-Covalion und Hydrogenious Technologies vereinbaren Zusammenarbeit
CEO von Hydrogenious Technologies Daniel Teichmann begleitete das Bundeskabinett auf der Reise nach Israel

Wasserstoffmobilität auf dem Vormarsch – Hydrogenious Technologies und das Forschungszentrum Jülich unterzeichnen Kooperationsvertrag

25. Januar 2019

Auf dem Weg der Weiterentwicklung und Kommerzialisierung der LOHC-Technologie für mobile Anwendungen gehen die Hydrogenious Technologies GmbH und das Forschungszentrum Jülich gemeinsame Wege. Ein entsprechender Kooperationsvertrag wurde Anfang 2019 unterzeichnet. Der Fokus der Zusammenarbeit liegt auf on-board Systemen für Züge und Schiffe und auf der Weiterentwicklung der Direkt-LOHC-Brennstoffzelle. In der mobilen Anwendung ermöglicht LOHC die infrastruktur-kompatible Betankung und den Betrieb von Fahrzeugen ähnlich heutiger Flüssigkraftstoffe. Aufgrund der hohen Speicherdichte können beträchtliche Energiemengen, wie sie für Züge, Schiffe und andere Nutzfahrzeuge nötig sind, einfach und gefahrlos bereitgestellt werden.

Dr. Daniel Teichmann, Geschäftsführer von Hydrogenious Technologies, sieht die Kooperation als einen wichtigen Schritt an, um zukünftig den öffentlichen Verkehr und den Gütertransport emissionsfrei, sicher und effizient mit Wasserstoff betreiben zu können: „Das Forschungszentrum Jülich ist eine führende Einrichtung für die Erforschung und den Einsatz der LOHC-Technologie in der Wasserstoffmobilität. Durch die Bündelung der gemeinsamen Kräfte wollen wir diesem vielversprechenden Konzept zu einer noch schnelleren Umsetzung verhelfen.“

Innerhalb des Forschungszentrums Jülich beschäftigt sich insbesondere das 2014 gegründete Helmholtz-Institut für Erneuerbare Energien Erlangen-Nürnberg (HI ERN) mit der LOHC-Technologie. Für deren Weiterentwicklung in der Wasserstoffmobilität ist das Institut nicht nur mit Spitzenwissenschaftlern sehr gut aufgestellt. Auch finanziell ist die Forschung abgesichert: Der Freistaat Bayern fördert ein Zugprojekt des Helmholz-Instituts mit 28 Millionen EUR. Ziel ist es innerhalb der nächsten fünf Jahre einen mit LOHC betriebenen Nahverkehrszug zu entwickeln und als Prototyp zu betreiben.

Prof. Dr. Harald Bolt, Mitglied des Vorstands des Forschungszentrums Jülich, unterstreicht die strategische Relevanz der Kooperation: „Die LOHC-Technologie ist aus unserer Sicht eine wissenschaftlich wie gesellschaftlich hochrelevante und innovative Technologie mit enormem Potenzial. Wir sind überzeugt, dass die diesbezüglichen Arbeiten am HI ERN in der langfristig angelegten Zusammenarbeit mit Hydrogenious Technologies erfolgreich in die kommerzielle Anwendung überführt werden können.“

Lesen Sie die vollständige Pressemitteilung zur Kooperation hier.

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