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AquaPortus

Applications for a 'Hydrogenated' World
AquaPortus_de 2021-06-24T10:33:33+00:00

Das Projekt AquaPortus bildet als Teil der AquaVentus Initiative die gesamte LOHC-Lieferkette ab. Winderzeugter Wasserstoff wird im LOHC gebunden und von der Insel Helgoland auf das Festland transportiert. Hydrogenious LOHC Technologies ist der Projektpartner für die LOHC Technologie und Mitglied im AquaVentus Förderverein.

LOHC – Die Schlüsseltechnologie für Wasserstofflogistik

Die Insel Helgoland wird der Ausgangspunkt für die LOHC-Lieferkette und ein CO2-neutraler Wasserstoff-Hub in der Nordsee. Der im Teilprojekt AquaPrimus durch Windkraft erzeugter Wasserstoff wird im LOHC gespeichert.

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Die Abwärme, die bei der Wasserstoffspeicherung (Hydrierung) im LOHC entsteht, wird zur Wärmeversorgung der Insel dienen. Helgoland steigt vom Heizöl auf die CO2-neutrale LOHC-Abwärme um.

Im LOHC-Öl gespeichert kann der grüne Wasserstoff einfach zu den Verbrauchern, insbesondere in Hamburg, weitertransportiert werden. Um die LOHC-Lieferkette vollständig zu machen, wird eine Dehydrieranlage zur Rückgewinnung des Wasserstoffs inklusive Tankspeicher an einem geeigneten Standort im Hamburger Hafen entstehen. Von dort aus werden verschiedene Abnehmer der lokalen Industrie sowie von Mobilitätsanwendungen mit dem aus dem LOHC freigesetzten grünen Wasserstoff versorgt.

Ausblick
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Langfristig soll die Logistikkette weiterentwickelt werden. Über das Schienennetz wird in Zukunft das wasserstoffbeladene Trägeröl an weitere Standorte in Deutschland und Osteuropa wirtschaftlich sinnvoll verteilt, wo der Wasserstoff lokal wieder freigesetzt werden kann. Neben dem Hamburger Hafen wird die Verteilung des LOHC an Industriekunden oder an Mobilitätsabnehmer angestrebt, die direkt mit LOHC beliefert werden und den Wasserstoff vor Ort freisetzen können.

AquaPortus – Partner und Vorhaben im Überblick

Hydrogenious LOHC Technologies bringt seine „Liquid Organic Hydrogen Carrier“-Lösungen (LOHC) zugunsten einer sicheren grünen Insel-Energieversorgung sowie vielfältiger Anwendungsgebiete zum Einsatz. Die Hamburger Hafen und Logistik AG und E.ON planen die Verteilung und Nutzung des LOHC am Festland. Die Gemeinde Helgoland und die Versorgungsbetriebe Helgoland GmbH planen in Zusammenarbeit mit der HanseWerk AG die lokalen Anwendungen auf Helgoland und den damit einhergehenden Umbau der Wärmeinfrastruktur auf der Insel. Die Leitung und Koordination des Projektes erfolgt über das Büro der Tewis Projektmanagement GmbH.

Über AquaVentus

Die geografisch günstig gelegene Insel Helgoland wird zum Knotenpunkt für ein europaweites und transnationales H2-Netzwerk ausgebaut. Die Projektfamilie rund um die AquaVentus Initiative umfasst zahlreiche Teilprojekte entlang der Wertschöpfungskette von der Herstellung von Wasserstoff in der Nordsee bis zum Transport zu Abnehmern auf dem Festland. Diese aufeinander abgestimmten Konsortien synchronisieren Bedarf und Erzeugung und ermöglichen so einen zügigen Markthochlauf. Zur AquaVentus Projektfamilie gehören zum Beispiel: Die Entwicklung von Offshore-Windenergieanlagen mit integrierter Wasserstofferzeugung (AquaPrimus), eines großskaligen Offshore-Wasserstoff-Parks (AquaSector), einer zentralen Abnahmepipeline (AquaDuctus), Hafeninfrastrukturen und Transportketten (AquaPortus), maritime wasserstoffbasierte Anwendungen (AquaNavis) sowie eine Forschungsplattform (AquaCampus).

Alle Infos unter: https://www.aquaventus.org/

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